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Die Pariser Modewoche im Überblick

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Paris gehört zu den Modemetroploen der Welt und ist mit seinen Modeschauen ganz vorn mit dabei wenn es darum geht neue Trends zu setzen. Die diesjährigen Schauen waren zunächst einmal Schauplatz der Gerüchteküche, so fragte man sich unter anderem ob Raf Simmons, nachdem er nicht mehr für Jil Sander arbeitet, der neue Chefdeisgner bei Dior werden würde. Spekuliert wurde viel, aber Mode wurde noch viel mehr gezeigt.
Galliano bestach vor allem durch klare Linien in Kombination mit Taillenbetonung, Plissierungen oder Schößchen bei seinen Jacken. Weite wadenlange Röcke und Oberteile ohne Kragen. ließen seine Modelle einerseits zart aber andererseits nicht zun mädchenhaft wirken. Die Farbauswahl war groß. Sanfte Töne wie Beige, Altrosé oder Pfirsich wechselten sich ab mit Brauntönen, kräftigem Pink oder Petrol.
Auffallen war auch die neue Kollektion von Anne-Valérie Hash. Sie zeigte eine neue Art von Smoking, welcher ziemlich lässig mit heruntergezogenen Schultern und schrägem Saum sehr interessant wirkte. Der Saum schräg, die Hose figurnah, dazu mal eine kurze oder eine lange Manteljacke, wirkte das Ensemble sehr feminin und wurde teilweise auch mit transparenten Blusen kombiniert. Die Farben konstrastreich eingesetzt von Marine und Violett über Wassergrün zu Balugrau. Auch die Auswahl der Stoffe überzegte und bildete schöne Konstraste.
Auch Nicolas Ghesquière widmete sich in seiner Schau für Balenciaga einem segr toughen und kraftvollen Frauenbild. Sein Entwürfe orientieretn sich an der Arbeitswelt und zeigt Schuhe, Aktenmappen und graue Wollmäntel. Auch teilweise transparente knielange Kleider, Kostüme mit kastigen Jacken und locker geschnittene Hosen, gehörten zum Portfolio.Form- und Farbwahl ließen die Kollektion auf keien fall langweilig wirken. High-Tech-materialien und Schlangen-Drucke paarten sich mit knalligem Balu und Neongelb.
Sicher wird uns das ein oder andere Detail auch in den Kollektionen der Modehäuser “normaler” Preisklassen begegnen. Nicht umsonst ist Paris eine der wichtigsten Modemetroplen.
Lästerattacke gegen Joop
Dass bei den Damen dieser Welt öfter Mal der Zickenkrieg ausbricht, ist kein Geheimnis. Wenn sich aber auch die Herren zu Lästerein hinreißen lassen, dann ist dies meist etwas Besonderes. Nicht so bei Mode-Ikone Karl Lagerfeld: er ist bekannt für seine gewagten Kreationen – und sein saloppes Mundwerk. Opfer seiner Sticheleien sind andere Größen aus dem Mode-Business: Designer, Models, Manager…
So wetterte er einst gegen Heidi Klum: „Ich kenne sie nicht. (…) Die war nie in Paris, die kennen wir nicht.“ Dass Klum ihrerseits Gagen in Millionenhöhe für Werbekampagnen, Filme und nicht zuletzt die von ihr moderierte Sendung „Germany’s Next Topmodel“ einstreicht, scheint dem Designer unbekannt zu sein. Klum selbst hat auf diese Läster-Attacke übrigens nicht reagiert.
Auch Jil Sander musste sich Lagerfelds Lästereien anhören: sie sei halb im Ruhestand, das bedeute für ihn „Vorzimmer vom Friedhof“. Einzig und allein an dem in Berlin lebenden Designer Michael Michalsky lässt die Koryphäe aus der Modewelt noch ein gutes Haar: „der Einzige, und auch das Einzige“, sei er, was Lagerfeld an Berlin schätze.
Nun hat Lagerfeld ein neues Opfer für seine Hass-Tiraden gefunden: Designer-Kollege Wolfgang Joop. Diesem wirft Lagerfeld nun vor, alles zu imitieren: „Er hat keinen eigenen Stil.“ Lagerfeld kennt auch den Grund für Joops Versagen: „Sein Drama ist, dass er nicht ich ist.“ Diese harten Worte ließ Karli Lästerzunge, wie er bereits genannt wird, in einem Interview mit dem Tagesspiegel verlauten. Zudem sagte er, dass Joop international unbekannt sei. Dass dieser vor kurzem erst eine Ausstellung von Kunstartefakten in Venedig ausrichtete, bei der auch Stars wie Leonardo DiCaprio anwesend waren, scheint Lagerfeld gar nicht zu beachten. Es scheint, als wolle da jemand die Konkurrenz „weglästern“.