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Die Haarverlängerung

© Valua Vitaly - Fotolia.com

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Ein Fehlversuch des Friseurs, weil der Stammberater nicht zur Hand war oder einfach eine eine launische Fügung des Geistes, diese Dinge lassen so manche Frau oftmals schockiert in den Spiegel schauen und sich über Nacht nach einer neuen Traummähne sehnen. Da Wundermittel zu diesem Zwecke derzeit noch eher rar gesät sind, greifen hier viele zu einem künstlichen Helfer und lassen eine Haarverlängerung vornehmen.

Auf diese weise kann einst dichtes schulterlanges Haar, in eine lange wallende Mähne verwandelt werden. Zur Haarverlängerung werden sämtliche Verfahren gezählt, bei denen zusätzliche Strähnen aus Echt- oder Kunsthaar in einen Schopf eingearbeitet werden. Das kann zur Verlängerung, aber auch einfach nur zur Verdichtung der Haarpracht dienen. Zwar gibt es viele verschiedene Methoden hierbei vorzugehen, doch haben es alle Formen von Extensions gemein, dass sie als sogenannten Fremdhaar im eigenen Echthaar befestigt werden. Oftmals dient hierbei ein Verbindungsstoff zur Verlängerung des Haars, der dann erhitzt wird und die neue Strähne mit dem vorhandenen Haar wie ein Kleber zusammenhält. Diese Verbindungsstelle nennt sich “Bonding” und kann je nach Methode, flach oder rund ausfallen. Ihre Qualität ist auch entscheidend dafür, von welcher Dauer eine Haarverlängerung ist, da sie sich bei schlechter Verarbeitung schnell lösen und unangenehm anfühlen können.

Auch bei jenen Verfahren, die ohne Hitze auskommen, spielen Bondings eine wichtige Rolle. Der Unterschied hierbei ist, dass statt des “Klebers”, Metallringe oder Kunststoffhülsen zum Einsatz kommen, die mithilfe einer Zange in das Haar eingearbeitet werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht durch ein Verfahren mit Ultraschall, wobei sich das Fremdhaar in kleinen Strähnen an Keratinplättchen befindet, die damit dann behandelt behandelt werden. Mit einer Tragezeit von sechs bis acht Monaten, halten Haarverlängerung mit dieser Methode fast doppelte so lange.

Trendfrisuren: Katy Perry

Für das Label “Ghd” ließ sich Katy Perry in mehrere Looks verwandeln und wurde von dem Star-Fotografen David LaChapelle damit abgelichtet. Das Ergebnis lässt sich sehen.  Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Marke wurde Katy mal als “Dornröschen, mal im Stil der 60er-, 70er-, und 89er Jahre gestylt.

Die Sängerin ist bekannt für ihre schönen schwarzen, welligen Haare. Sie erscheint immer perfekt gestylt und die Haare sind stets gepflegt. In einem Interview verriet sie ihr Geheimnis. Anscheinend verwendet der Star das Colour Hair Shampoo von L´Oreal. Wahrscheinlich sogar täglich, denn Katy sagte, dass sie niemals ohne frisch gewaschene Haare aus dem Haus gehen würde. Auch wenn ihr alle Looks stehen, so würde sie selbst sich für die Zeit der 1940er Jahre entscheiden. Denn diese Jahre stehen für die Sängerin für Anständigkeit, Perfektion im Aussehen und wenig Emanzipation. Das letztere stört sie aber nicht.

In der neuen Werbekampagne ist das Pop-Sternchen mit Retro-Glamour, Hippie-Mähne und den 80ies-Locken zu sehen. Diese lassen sich ganz schnell zu Hause nachmachen.

Für den Retro-Glamour-Look muss man zunächst einen tiefen Seitenscheitel ziehen. Danach teilt man am Scheitel horizontal eine fünf Zentimeter breite Strähne ab. Anschließend sollte ein Styling-Eisen zur Verfügung stehen. Mit diesem greift man einige Strähnen ein, dreht ihn 180 Grad um und zieht es langsam runter, so das Locken entstehen. Um die Locken lockiger zu machen, kann man diese mit einem Clip an Haaransatz für einige Minuten befestigen. Die ganze Prozedur sollte dann auf das ganze Haar angewendet werden.

Bei der Hippie-Mähne sollte man einen Mittelscheitel ziehen. Das Oberhaar wird danach mit einer Klammer hinten fixiert. Über dem Ohr greift man eine Diagonale Strähne ab. Mit dem Eisen sollte man nun das gleiche Verfahren machen, wie schon bei dem Retro-Glamour-Look. Danach, um einen natürlichen Boho-Look zu ermöglichen, muss man mit den Fingern vom Ansatz bis in die Spitzen durchfahren und das Haar auflockern. Um den Look zu perfektionieren, kann man seitlich auch an jeweils einer Seite einen Zopf flechten und diese dann rund um den Kopf spannen.