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Modedesigner im Fokus: Michel Klein
Michel Klein ist einer der begabtesten Designer seiner Zeit. Seine Kreationen sind edel und elegant mit einem Hauch an Futurismus. Wer aber irgendeine abgefahrene Modelinie erwartet, der irrt. Michel Klein braucht diese Art der Aufmerksamkeit nicht.
Blümchen, Rüschen und Glitzer waren mal und das ist auch gut so. Endlich sind die klaren Linien und Formen wieder zurück. In der neuen Kollektion von Michel Klein zeichnet sich Stil und Minimalismus aus. Der Pariser Schick ist wieder da. Wo auch sonst würde man die neue Richtung wieder finden? Hier kommen die bedeutendsten Modeschöpfer der Welt her, wie beispielsweise Coco Chanel. Eine der ersten Frauen, die mit ihrem Stil die Welt in Handumdrehen erobert hatte. Sie revolutionierte die Modewelt der Frau von damals. Das ‘kleine Schwarze’ ist ein Klassiker. Ebenfalls ihr Tweedkostüm, das sowohl Grace Kelly als auch Jacky Kennedy ausgezeichnet hat und ihnen Glamour verliehen. Nun hat Michel Klein diesen Stil wiederentdeckt, den er in seinem Geschäft in der Saint-Germain-des-Prés in Paris präsentiert. Kaum ein anderer Designer versteht es so gut den klassischen, französischen Chic so dezent und trotzdem auffällig in Szene zu setzen.
In seiner aktuellen Winterkollektion verarbeitet er den Glamour der 40er Jahre in seinen Kreationen. Seine Kleider vermitteln ein feminines Selbstbewusstsein damaliger Zeit. Einer Zeit, in der sich das Leben der Frauen von Grund auf verändert hat. Eine Zeit, in der Frauen aufgestanden sind und für sich und ihre Zukunft gekämpft haben. Genau das hat Michel Klein in seiner Kollektion aufgegriffen und verleiht damit seinen Kleidern eine unglaubliche Kraft.
In der Winterkollektion lassen sich hochgeschlossene Blusen, die zu schwingenden Glockenröcken, Netzstrümpfen und Pumps kombiniert werden. Das ‘kleine Schwarze sowie die bekannten Marlenhosen sind ebenfalls wieder da. Michel Klein versteht es, wie er eine Frau mit einem Hauch an Avantgarde und anmutiger Eleganz verzaubert.
Die richtige Sonnenbrille
Nachdem der Sommer anscheinend das schlechte Wetter erst einmal bekämpft treten nun die Sonnenbrillen wieder ihren Siegeszug an und verdrängen die Schirme in den Schrank. Doch welche Sonnenbrille ist dabei für wen eigentlich die richtige und was geht gar nicht?
Auch wenn die Sonnenbrille zu den Modeaccessoires schlechthin im Sommer gehört sollte die Gesundheit immer an erster Stelle stehen. So sollte man, wenn man im Alltag eine Brille trägt sich auch eine Sonnenbrille mit Sehstärke besorgen um keine Einschränkung zu haben. Denn was nützt eine Sonnenbrille die einen vor der Sonne schützt, einen aber die Umrisse eines Autos nur schwer erkennen lässt? Außerdem ist auch für die Gesundheit wichtig, dass die dunklen Scheiben nicht nur das sichtbare Licht aus den Sonnenstrahlen herausfiltern, sondern auch as nicht sichtbare UV-Licht, welches schädlich für die Augen werden kann. Denn einfach nur dunkle Brillenscheiben sind sehr gefährlich für die Augen. Und im Gegensatz zu der Aussage vieler, auch noch gefährlicher als ohne Brille. Das hat einfach damit zu tun, dass sich im Dunkeln die Pupillen weiten. Wenn nun das UV-Licht durch die Brille eindringen kann, hat sie eine größere Angriffsfläche als ohne Brille aufgrund der erweiterten Pupillen.
Es gibt zu jeder Gesichtsform auch die dazu passende Brille behaupten Modedesigner. Vor allem sollte man aber auch darauf achten, dass die Brille breite Bügel beinhaltet um kein Licht von der Seite einfallen zu lassen. Bei bunten Gläsern sollte man darauf achten, dass die Farben trotzdem wahrheitsgemäß wahrgenommen werden, da es sonst zu Problemen im Alltag kommen kann. Außerdem sind beim Autofahren Brillen mit der höchsten Filterstufe nicht erlaubt, da sie soviel Licht aus den Sonnenstrahlen heraus filtern. Diese sind eher für Bergsteiger gedacht.
Porträt: Michael Michalsky
Michael Michalsky wurde am 23. Februar 1967 in Göttingen geboren und wuchs in Bad Oldesloe auf. Dort absolvierte er 1987 an der Theodor-Mommsen-Schule sein Abitur. Nachdem er dieses in der Tasche hatte ging er zum Studium an London College of Fashion und blieb dort bis 1992. Anschließend stieg er als Designmanager bei Levi Strauss&Co in das Berufsleben ein.
Ab dem Jahr 1995 war er dann bei der adidas AG tätig und arbeitete dort bis 2006. Von diesen insgesamt 11 Jahren war er dort 6 Jahre lang als Global Creative Director tätig. So ist Michalsky für viele Kooperationen und Produktlinien bei adidas verantwortlich für die er mit Leuten wie Stella McCartney, Missy Elliot oder dem Modeschöpfer Yoji Yamamoto zusammenarbeitete. Außerdem brachte er viele veraltete adidas Produkte wieder ins Gespräch, da er diese im retro-Look neu auf den Markt brachte.
2006 war es dann soweit und Michael Michalsky eröffnete sein eigenes Lifestyle Unternehmen in Berlin. So präsentierte er 2007 im Roten Rathaus seine erste Modenschau. Anschließend entwarf er bis 2009 Mode-Kollektionen für Tchibo und veröffentliche diese unter der Marke “Mitch&Company Summer Basics 2007″. So zeichnet sich Michalsky sowieso dadurch aus, dass er immer wieder auch für andere Unternehmen gerne arbeitet. Ein weiteres Beispiel dafür ist das Design der Sommer Mobile Collection 2009 von Sony. Des weiteren entwarf er in den Jahren 2009 und 2010 in Kooperation mit Ariel das Design derer Waschmittel Verpackung.
Michalsky kann außerdem “GQ Award Germany” sein eigen nennen, da er 2003 als “National Designer of the Year” ausgezeichnet wurde.
Vor kurzem präsentierte Michael Michalsky in Düsseldorf seine neue Kollektion, die er zusammen mit Ariel entwarf. So war ihm dabei unter anderem sehr wichtig, dass die Kleidung leicht zu waschen sei und man als Normalbürger damit nicht jeden 2. Tag zur Reinigung laufen müsse. Präsentiert wurde die Modekollektion vor einer aufgebauten Skyline welche alle wichtigen Städte der Welt zusammenfasste.
Frische Schuhdesigner und die Frage nach dem Suchtpotential
Schuhe sind für Frauen mehr als nur Beinwärmer. Schuhe sind Ausdruck eines Lebensgefühls, Spiegel der Persönlichkeit … und natürlich Aushängeschild des monatlichen Taschengeldes. Absolute Schuh-Ikone ist allen voran natürlich „Sex and the City“-Darstellerin Sarah Jessica Parker. Die Blondine spielt in der New Yorker Trendserie eine erfolgreiche Autorin, welche ein Faible für Designerschuhe hat. In einer Folge wird berichtet, dass Carrie (Parkers Serien-Pendant) in einem Jahr über 20.000 Dollar in Schuhe investiert hat. Eine Summe, auf die Ottilie Normalverbraucherin nur neidisch sein kann. Laut einer Umfrage geben zehn Prozent der deutschen Frauen im Monat über 150 Euro für Schuhe aus. Amerikanerinnen hingegen bringen es nur auf 50 Euro monatlich. Wer einen Schuh erst einmal hat, gibt ihn so schnell nicht mehr her: 38 Prozent aller deutschen Frauen besitzen über 25 Paar Schuhe. Grund für die Anhänglichkeit: Schuhe kommen öfter wieder in Mode als Kleidung. Der Wunsch, dass die pinken Cowboystiefel in ein paar Jahren wieder Trend sind, ist also nicht völlig unbegründet.
Die Frage ist: warum sind Frauen so scharf auf Schuhe? Kleidung wird immer gern gekauft, das ist kein Geheimnis, aber warum entwickelt sich bei Schuhen ein regelrechter Wahn?
Oft hört man den Spruch: Schuhe sind Seelentröster – sie passen auch bei zwei Kilo mehr auf den Rippen. Da ist wohl was wahres dran: selbst, wenn man in tolle Kleider und Hosen nicht mehr hereinpasst: die Schuhgröße verändert sich nicht. Außerdem haben sich Schuhe in den vergangenen Jahren immer mehr zu Trendobjekten entwickelt. Wer ausgefallene oder besonders teure Schuhe trägt, besitzt quasi den Eintrittsschein in die High Society. Immer jüngere und unbekannte Designer werden jetzt zu Geheimtipps. Namen wie Charlotte Olympia oder Rupert Sanderson lösen bei Fashionistas große Wellen der Begeisterung aus.
Designer Vladimir Karaleev
Das Designprinzip von Vladimir Karaleev lässt sich wohl am betsen so erklären: das Innere nach außen kehren bzw. drehen. Der Designer krempelt die Mode um und experimentiert gern mit Formen, die Resultate zeigt er nun zum zweiten Mal auf der Fashion Week.
Das Atelier von Vladimir Karaleev ist allein schon sehr schlicht und individuell gehalten: ein viereckiger Tisch in einem viereckigen Raum in einem rechteckigen Teil eines Gebäudes. Dieser ist mit anderen Rechtecken übereinander stapelt zu einem Plattenbaus geworden, entstanden in der DDR. Doch gerade hier kann der Designer sein Ideen von Dekonstruktion ausleben und in Ruhe schneidern, skizzieren, schneidet und Mode produzieren.
Bereits im Januar begeisterte er auf der Fashion Week nicht nur H&Ms Kreativdirektorin Margareta van den Bosch mit seinen Grunge-Mädchen und -Jungs in karamellfarbenen Wollmäntel, violetten Kleidern und schwarzen Lederwesten auch der britische Modeketten Topshop fiel das auf, und deshalb soll er nun ab Herbst dort in der Abteilung für aufstrebende Designer hängen.
Dieses Mal gleicht seine Kollektion einer Reformation, deshalb auch der gleichnamige Titel. Das hat nicht mit religiöser Bekehrung zu tun sondern die Mode soll umgekehrt werden, und zwar von innen nach außen. Also Stoffe des Innenfutters, die rau sind und meistens gut verpackt, krempelt er an die Oberfläche. Zum, Beispiel eine Seidenfutterjacke die unter eine groben seegrünen Jacke hervorlugt.