Sugaring – Die etwas andere Enthaarungsmethode

© Ruslan Olinchuk - Fotolia.com

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Sugaring hört sich eigentlich recht harmlos und niedlich an. Dabei versteckt sich hinter dem Begriff eine Haarentfernungsmethode. Dabei kommt eine Paste auf Zuckerbasis zum Einsatz. Die zuckersüße Enthaarungspaste soll Haare nicht nur besonders gründlich entfernen. Angeblich verursacht sie dabei auch kaum Schmerzen. Immer mehr Frauen finden Gefallen am Sugaring und verzichten aufs klassische Waxing. 

Der Siegeszug des Sugaring geht mit einer Verbreitung spezialisierter Enthaarungs-Studios einher. Viele Schönheitssalons bieten nur noch diese Methode an – insbesondere, wenn es um Intim-Enthaarungen geht. 

So verläuft eine Sugaring-Behandlung ab: Als Erstes wird die Haut auf die Haarentfernung vorbereitet: nach der Reinigung mit einer alkoholhaltigen Lotion wird sie großzügig gepudert. Dadurch wird die Haut sauber und fettfrei. Das Ziel: zum Einen wird damit entzündeten Haarwurzeln vorgebeugt, zum anderen kann die Zuckerpaste besser an den unerwünschten Haaren haften bleiben. Im Anschluss wird eine Portion goldgelbe Zuckerpaste mit den Händen geknetet – das macht sie schön warm und weich.

Dann geht es an die Arbeit – die handwarme Masse wird mit den Fingern auf die Haut aufgetragen – immer entgegen der Wuchsrichtung der Haare. Richtige Profis arbeiten die Paste dabei regelrecht in die Haarfollikel ein. Danach wird die Paste mit zwei, drei ruckartigen Bewegungen in Wuchsrichtung abgezogen. Gleich darauf kann die Paste an anderer Stelle wieder aufgetragen werden. 

Sugaring ist sehr zeitaufwendig. Deswegen bieten viele Studios sogar spezielle Behandlungen: im Schnellverfahren sind zwei Fachkräfte gleichzeitig am Werk. 

Tests haben gezeigt, dass das Entfernen der Haare im Sugaring-Verfahren in der Tat sehr wenig Schmerzen verursacht. Im Laufe der Prozedur kann zwar ein leichtes Kribbeln aukommen. Ein Ziepen oder gar Schmerzen kommen aber selten auf. Auch die Hautrötung danach fällt kleiner aus. Das macht die Enthaarungsmethode für jede Hautpartie geeignet – inklusive empfindliche Bereiche wie Achseln, Intimzone oder Gesicht. 

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