Gesunde Ernährung – damit werden Verbraucher getäuscht

© Eisenhans - Fotolia.com
Das der Kunde im Supermarkt nicht immer den besten Service zu erwarten hat, ist den meisten mittlerweile klar. Genauso auch die Tatsache, dass man den Sprüchen aus der Werbung keinen Glauben schenken sollte, da diese einen häufig in die Irre führen. Das man jedoch selbst bei den Angaben auf den Produkten misstrauisch sein sollte und häufig hinters Licht geführt wird, ist den meisten nicht bewusst. So haben diverse Tests nun erschreckende Fakten ans Licht gebracht.
Unter anderem werden immer seltener die eigentlich angegeben Früchte bei diversen Produkten genutzt. Gerade bei den verschiedenen Müsli-Sorten tritt es verstärkt auf, dass trotz der versprochenen Kirsche oder Himbeere, solch eine gar nicht im Produkt enthalten ist. Dies liegt daran, dass dafür häufig Cranberries genutzt werden, die im Ankauf günstiger sind. Anschließend werden diese einfach nur mit dem Geschmacksaroma behandelt und schon hat der Hersteller die Cranberries zu seiner Wunschfrucht umgefruchtet.
Ähnlich verhält es sich auch mit diversen Pilzen die man an der Frische-Theke kauft. Dort werden, wie der Name eigentlich schon verspricht, frische Dinge wie Obst, Gemüse oder eben auch Pilze verkauft. Dabei gehört grad der Pfifferling zu den beliebtesten und wird aufgrund der großen Nachfrage zum Großteil aus osteuropäischen Ländern importiert. Da dieser Prozess jedoch mehrere Tage andauert kann man auch bei diesen Pilzen nicht mehr von “frisch” sprechen und sollte vor allem aufgrund der überzogenen Folie sehr achtsam sein.
Ein anderer Trick, der als geradezu dreist empfunden werden kann, ist das Spiel mit den regionalen Lebensmitteln. So locken verschiedene Hersteller die Kunden damit, dass sie Produkte aus einer besonderen Region anbieten. Doch dies ist meistens gar nicht der Fall, so dass das Produkt genauso gut im Ausland hergestellt worden sein kann. Die Hersteller rechtfertigen dies damit, dass der Name mit der Region lediglich die Rezeptur beschreibt und keine Garantie für die Herkunft der Produkte geben muss.
Daher gilt beim Einkauf umso mehr: Augen auf und lieber einmal mehr beim ansässigen Händler nachfragen.