Frische Kräuter: würzig und gesund

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Man muss nicht unbedingt Hobbygärtner sein, um in den Genuss von frischen Kräutern zu kommen, denn die Züchtung eines kleinen Kräutergartens gelingt selbst auf der Fensterbank. Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, das sind die Klassiker unter den Kräutern. Sie verleihen einem Gericht aber nicht nur einen besonderen würzigen Geschmack, sondern sind dazu auch noch gesund. Schließlich, so sagt man, ist „gegen jedes Leiden ein Kraut gewachsen“. Natürlich ist es etwas anspruchsvoller sich seine eigene Kräuterapotheke heranzuziehen, aber selbst die Klassiker sind wertvoll für die eigene Gesundheit. Sie sind meist reich an Vitaminen und können den Stoffwechsel anregen. Auch der Eigengeschmack der gewürzten Speisen kommt durch sie oft viel besser zur Geltung. Ein gesunder Nebeneffekt: oft helfen sie auch, den Salzkonsum zu verringern.
Petersilie gehört zum Beispiel zu den bekanntesten Küchenkräutern. Die darin enthaltenen Vitamine A und C sind wichtig für unser Immunsystem, für unsere Nerven und für das Wachstum. Auch die Verdauung wird durch die enthaltenen Nährstoffe angeregt. Petersilie, egal ob kraus oder glatt schmeckt, leicht würzig, ist erfrischend und passt zu vielen Speisen. Auch optisch eignet sich das grüne Kraut wunderbar, um Speisen mit seinem intensiven Grün zu verfeinern.
Vom Vitamingehalt her kann auch Schnittlauch hier gut mithalten, denn hier sind ebenfalls Vitamin A und C reichhaltig vorhanden. Salate und Saucen können durch den leicht scharfen, etwas zwiebelartigen Geschmack wunderbar abgerundet werden.
Salbei hingegen ist beispielsweise aus der mediterranen Küche kaum wegzudenken und auch im medizinischen Sinne sehr wertvoll. Bei Halsschmerzen kann es zum Beispiel als Tee aufgebrüht werden, denn seine ätherischen Öle wirken hier besonders gut.
Auch Rosmarin, Thymian, Minze und viele andere Kräuter sind nicht nur für den Einsatz in der Küche geeignet. Die Liste der wohlschmeckenden und gut tuenden Kräuter ist lang. Allen gleich ist jedoch, dass sie am besten frisch verzehrt werden sollten, da so der Vitamingehalt am größten ist. Küchenkräuter können problemlos aus Samen herangezogen werden. Wer sich nicht auf seinen grünen Daumen verlassen möchte, kann sie auch als Pflanze in der Gärtnerei kaufen. Die Kräuter sollten an einem hellen Standort stehen, aber nicht dauerhaft der direkten Sonne ausgesetzt sein. Beim Gießen sollte man den Küchenkräutern lieber etwas weniger als zu viel Wasser gönnen.